Lehrer Christoph Berger, Lehrerin Mona Meller und Kurt Wölwer vom Heinrich-Haus waren vor Ort und stellten das Berufsbildungswerk und die Berufsschule vor. Im Mittelpunkt standen die Ausbildungsangebote und die Möglichkeiten für junge Menschen mit Hörschädigung.
„Wir kennen die besonderen Herausforderungen hörgeschädigter Jugendlicher und können sie deshalb sehr gezielt auf ihrem Weg durch die Ausbildung begleiten“, sagte Mona Meller. Wer sich für eine Ausbildung interessiere, könne außerdem vorab hospitieren und den Schul- und Ausbildungsalltag in Neuwied kennenlernen. Dabei werden die künftigen Schülerinnen und Schüler vor Ort begleitet und können sich direkt mit hörgeschädigten Jugendlichen austauschen, die bereits hier lernen. So bekämen sie einen persönlichen und realistischen Eindruck davon, was sie erwartet.
„Solche Elternabende sind für uns wichtig, um früh mit Jugendlichen und ihren Familien ins Gespräch zu kommen“, ergänzt Kurt Wölwer. Denn die Entscheidung für einen Beruf und den passenden Ausbildungsort werfe viele Fragen auf. Im persönlichen Austausch könne man zeigen, welche Wege im Heinrich-Haus offenstehen und welche Unterstützung die Jugendlichen erhalten. Erste Kontakte entstehen oft schon lange vor dem Start einer Ausbildung.